The most important and difficult skill in bonsai: how to judge watering timing, proper technique, seasonal frequency, and species-specific notes for pine, maple, azalea, and juniper.
Wichtige Erkenntnisse
The most important and difficult skill in bonsai: how to judge watering timing, proper technique, seasonal frequency, and species-specific notes for pine, maple, azalea, and juniper.
In der japanischen Bonsai-Welt gibt es das Sprichwort "Bonsai in drei Jahren, Gießen in zehn Jahren". Es bedeutet, dass die Grundlagen der Baumformung und des Schnitts in drei Jahren erlernt werden können, aber zehn Jahre erforderlich sind, um die Gießtechnik vollständig zu beherrschen. Dies verdeutlicht, wie tiefgründig und wichtig das Gießen in der Bonsai-Pflege ist.
Da Bonsai in flachen Schalen gepflanzt werden, ist die Bodenmenge gering und der Boden trocknet schnell aus. Andererseits führt Übergiessen zu Wurzelfäule, während zu wenig Wasser den Baum durch Austrocknung schwächt. Das Wesentliche beim Erlernen des Gießens ist es, die Fähigkeit zu entwickeln, diese perfekte Balance zu finden.
Mit dem Finger prüfen: Die Bodenoberfläche leicht mit dem Finger berühren und Wasser geben, wenn sie "leicht trocken" wirkt. Das Grundprinzip ist, Wasser zu geben, bevor der Boden vollständig austrocknet.
Mit dem Gewicht prüfen: Das Gewicht des Topfes kann die Feuchtigkeitsmenge anzeigen. Wenn der Topf leicht wird, fehlt Wasser. Diese Fähigkeit entwickelt sich durch Erfahrung.
Mit einem Bambusstab prüfen: Stecken Sie einen dünnen Bambusstab in die Erde. Wenn beim Herausziehen feuchte Erde daran haftet, ist genug Wasser vorhanden. Wenn der Stab trocken ist, giessen Sie Wasser.
Reichlich giessen: Es ist besser, einmal reichlich Wasser zu geben, bis es aus dem Topfboden läuft, als mehrmals kleine Mengen zu geben. Dies sorgt dafür, dass das gesamte Wurzelsystem Wasser erhält.
Verwendung einer Giesskanne: Verwenden Sie einen "Rosenkopf" (Brausekopf mit vielen feinen Löchern) und giessen Sie sanft. Ein starker direkter Wasserstrahl würde den Boden ausspülen.
Auch die Blätter bespritzen: Bespritzen Sie auch die Blätter, um sie mit Wasser zu versorgen und Staub abzuwaschen. Vermeiden Sie aber Wasser auf Blüten.
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Frühling (März-Mai): 1-2 mal täglich. Dies ist die Wachstumsphase neuer Triebe und Blätter, die viel Wasser benötigen.
Sommer (Juni-September): 2-3 mal täglich (morgens und abends). An extrem heissen Tagen kann auch tagsüber gegossen werden. Dies ist die kritischste Zeit für Wassermangel, da hohe Temperaturen schnelles Austrocknen verursachen.
Herbst (Oktober-November): Ungefähr einmal täglich. Die Temperaturen sinken und die Verdunstung nimmt ab.
Winter (Dezember-Februar): Alle 1-3 Tage. Laubabwerfende Bäume befinden sich in der Ruhephase und benötigen weniger Wasser, aber völlige Austrocknung schädigt die Wurzeln. Immergrüne Bäume benötigen weiterhin regelmässiges Giessen in reduzierter Häufigkeit.
Kiefer (Schwarzkiefer, Rotkiefer, Fünfnadel-Kiefer): Mag keine Staunässe. Das Grundprinzip ist, sie "leicht trocken" zu halten. Auch im Sommer sind oft 2 mal täglich ausreichend.
Ahorn (Japanischer Ahorn): Liebt Wasser. Im Sommer führt Austrocknung zu braunen Blattspitzen. Giessen Sie morgens und abends zuverlässig.
Azalee und Rhododendron: Wassermangel nach der Blüte beeinträchtigt die Blütenknospenbildung. Besonders von Mai bis Juni nach der Blüte auf ausreichend Wasser achten.
Wacholder (Shinpaku): Relativ trocknungsresistent, aber völlige Austrocknung ist problematisch. Eine ähnliche Pflege wie bei Kiefern ist ausreichend.
Pflaume und Kirsche (Laubblütengehölz): Sie bevorzugen Wasser in der Wachstumsphase. Besonders nach der Blüte und während der Neutriebbildung im Sommer sollte reichlich gegossen werden.
Das Giessen ist eine tägliche Beobachtung und Ansammlung von Erfahrung. Die tägliche sorgfältige Beobachtung des Baumzustands ist der Weg zur Meisterschaft beim Giessen.