How reptile morphs are inherited: dominant, recessive, co-dominant, and polygenic traits explained with breeding combination basics.
Wichtige Erkenntnisse
How reptile morphs are inherited: dominant, recessive, co-dominant, and polygenic traits explained with breeding combination basics.
Ein "Morph" ist ein Tier derselben Art, dessen Farbe, Muster oder Körperbau genetisch von der Norm abweicht. Leopardgeckos mit Albino-, Mack Snow- oder Tangerine-Morphen und Ballpythons mit Piebald-, Spider- oder Banana-Morphen – heute sind Hunderte von Morphen etabliert. Diese sind seltene Mutationen aus der Natur, die durch gezielte Zucht von Züchtern fixiert und verfestigt wurden.
Der Wert eines Morphs variiert stark je nach Seltenheit, Schönheit und Nachfrage. Das Erschaffen neuer Morph-Kombinationen ist einer der Höhepunkte der Reptilienzucht.
Die Vererbung von Reptilien-Morphen wird hauptsächlich in drei Muster eingeteilt.
Rezessive Vererbung (Recessive): Der Phänotyp wird nur ausgedrückt, wenn beide Eltern das gleiche Gen vererben. Typische Beispiele sind Leopardgeckos mit Albino-, Blizzard- oder Eclipse-Morph. Ein Tier, das ein rezessives Morph-Gen trägt, aber nicht ausdrückt, wird "Hetero (het)" genannt. Werden zwei Hetero-Tiere verpaart, besteht eine 25%-ige Chance, dass ein Homo (Morph-Expression) geboren wird.
Kodominante Vererbung (Co-dominant): Der Morph wird schon mit einem Gen-Exemplar ausgedrückt, mit zwei Exemplaren ergibt sich ein anderer (oder stärkerer) Phänotyp. Typische Beispiele sind Piebald und Spider bei Ballpythons. Ob eine Super-Form (Homo) existiert, hängt vom Morph ab.
Dominante Vererbung (Dominant): Der Morph wird mit einem Gen-Exemplar ausgedrückt; mit zwei Exemplaren ändert sich das Aussehen meist nicht (Super-Form existiert nicht oder ist identisch).
Im Gegensatz zu simplen Vererbungsmustern wie Albino oder Piebald werden "Körperfarbintensität", "Stärke der Orange-Färbung bei Tangerine" und "Musterunregelmäßigkeiten" durch mehrere Gene beeinflusst – es sind polygene (multigene) Merkmale. Diese werden durch selektive Zucht über mehrere Generationen hinweg in eine bestimmte Richtung gelenkt.
Um zum Beispiel die Orange-Färbung bei Tangerine-Leopardgeckos zu vertiefen, werden in jeder Generation die "intensiver orange gefärbten Individuen" ausgewählt und verpaart; dadurch wird die Zuchtrichtung als Rasse schrittweise verfestigt.
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Für die Berechnung rezessiver Gen-Kombinationen wird Mendels Vererbungsgesetz angewendet.
Bei Combo-Morphs, die mehrere Morphe kombinieren, wird jedes Gen unabhängig berechnet und die Kombinationschancen werden multipliziert. Möchte man beispielsweise zwei rezessive Morphe gleichzeitig ausdrücken, beträgt die Chance, dass beide Homo-Individuen aus einer Hetero × Hetero-Verpaarung entstehen, 6,25% (1/16).
Genetische Informationen über Morphe können mit dem kostenlosen Morph Calculator von MorphMarket visuell berechnet werden. Auch die von Züchtern veröffentlichten Zuchtaufzeichnungen und Beispiele aus sozialen Medien sind hilfreich.
Allerdings gibt es auch Morphe, bei denen neurologische Probleme (wie das Spider-Syndrom) dokumentiert sind. Für ethische Zucht ist es wichtig, sich ständig über die neuesten Informationen zu Morphen mit bekannten Gesundheitsproblemen zu informieren und bei den Entscheidungen das Wohl der Tiere an erste Stelle zu setzen.